Oschatzer Bündnis kümmert sich um Integration

Oschatz: Das Oschatzer Bündnis für Demokratie, Menschlichkeit und Toleranz kümmert sich seit September 2014 um die Integration der in Oschatz ankommenden Flüchtlinge. Die Mitglieder des Bündnisses haben in den vergangenen Monaten viele Erfahrungen im Umgang mit den Neuankömmlingen sammeln können.

„Wir vertreten im Oschatzer Bündnis die Meinung, dass wir politische Entscheidungen auf höherer Ebene nur schwer beeinflussen können, uns aber um die Menschen vor Ort kümmern müssen“, erklärt Andreas Kretschmar, der sich als Privatperson im Oschatzer Bündnis engagiert. „Mit kümmern meine ich, dass wir als Akteure vor Ort, die Ängste und Bedenken der Oschatzer ernst nehmen müssen. Gleichzeitig suchen wir im Bündnis nach praktikablen Lösungen, damit die Integration funktioniert und die Asylbewerber eine Chance erhalten, unser System zu verstehen“, ergänzt Kretschmar.

Im Oschatzer Bündnis engagieren sich Stadträte aller Faktionen, Vertreter der Kirche und Bürger. Diese Vernetzung garantiert eine abgestimmte Zusammenarbeit aller Akteure, die sich um das Thema Integration in Oschatz kümmern. In politischer Hinsicht ist das Bündnis neutral und vertritt die Auffassung, dass asylsuchende Menschen mit Respekt und Menschlichkeit behandelt werden und die Chance erhalten, unsere Werte und unser System zu verstehen. „Uns ist wichtig, den Asylbewerbern zu erklären, welche Normen und Regeln in Deutschland gelten“, erläutert der Oberbürgermeister Andreas Kretschmar. „Zudem wollen wir die Selbstverantwortung der Asylbewerber stärken“, so Kretschmar.

Im vergangenen Jahr koordinierte das Bündnis zahlreiche Aktionen und Angebote, die eine Integration ermöglichen. Derzeit engagieren sich mehr als 60 Personen im Bündnis und kümmern sich um die beschriebenen Angebote.

Jeder, der Interesse hat, sich zu engagieren, ist herzlich eingeladen! Bei Interesse bitte einfach an info@oschatzer-bündnis.de wenden.

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